Blackberry-Hersteller streicht ein Drittel aller Stellen

Blackberry-Hersteller streicht ein Drittel aller Stellen
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Freitag 29 Jun 2012 - 17:22 Der Siegeszug des Smartphones hat neue Opfer in der Mobilfunk-Industrie gefordert. Der früher höchst erfolgreiche Hersteller der Blackberry-Telefone, Research in Motion (RIM), streicht fast ein Drittel seiner Stellen, wie das Unternehmen mitteilte. Den Kanadiern, die lange ein Vorreiter bei Internethandys waren, macht die Konkurrenz des iPhone von Apple und von Smartphones mit dem Google-System Android schwer zu schaffen.Weltweit will RIM der Mitteilung zufolge bis Ende des Geschäftsjahres 2013 rund 5000 Stellen streichen. Das Unternehmen legte zugleich neue Zahlen vor - die tiefrot waren. Im vergangenen Quartal, das am 2. Juni endete, verbuchte RIM demnach einen Verlust von 518 Millionen US-Dollar (416 Millionen Euro). Die Verkaufszahlen brachen ebenfalls weiter ein. Der Stellenabbau soll nun jährlich rund eine Milliarde Dollar einsparen.Eine weitere Hiobsbotschaft kam aus der Entwicklungsabteilung von RIM: So soll das neue Betriebssystem Blackberry 10 erst im ersten Quartal 2013 erscheinen. Damit verpasst der Konzern das wichtige Weihnachtsgeschäft. Analysten sehen die neue Plattform als letzte Chance für RIM, gegen die Konkurrenz von iPhone und Android-Handys zu bestehen. "Der erfolgreiche Start der Blackberry-10-Plattform bleibt die erste Priorität des Unternehmens", erklärte deshalb der Handybauer.Blackberry war früher mit Internethandys für Geschäftsleute erfolgreich, die ausgefeilten E-Mail-Funktionen der Geräte waren hoch geschätzt. Seit dem Siegeszug von Smartphones steigen allerdings immer mehr Menschen auch beruflich auf solche Multifunktionstelefone um - denn Blackberrys sind in ihrem Funktionsumfang vergleichsweise beschränkt.Im ersten Quartal 2012 lief Zahlen des Marktforschungsunternehmens IDC zufolge auf 59 Prozent aller Smartphones weltweit das Google-System Android, Apple hatte mit dem iPhone einen Marktanteil von 23 Prozent. Blackberry-Handys hingegen hatten nur noch einen Anteil von 6,4 Prozent - nach 13,6 Prozent ein Jahr zuvor. Das Unternehmen wird seit 
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