Weisband: Mobbing und Sexismus in Piratenpartei

Weisband: Mobbing und Sexismus in Piratenpartei
Weisband: Mobbing und Sexismus in Piratenpartei X
Freitag 04 Mai 2012 - 17:00 Die Piratenpartei muss nach Ansicht der als politische Geschäftsführerin ausgeschiedenen Marina Weisband Probleme mit Mobbing und Chauvinismus angehen. "Wir dürfen das nicht relativieren und uns damit abfinden", sagte Weisband "Zeit Online". Gegen sexistische Äußerungen in den Parteiforen müsse man sich wehren. Weisband kritisierte auch den mitunter rauen Umgangston bei den Piraten: "Das schreckt nicht nur Frauen oft ab, sondern auch schüchterne Männer und generell Personen ohne dickes Fell." Ziel der Piraten müsse aber sein, "die Zugänglichkeit von Politik zu erhöhen".Weisband war beim Piraten-Parteitag am vergangenen Wochenende als politische Geschäftsführerin ausgeschieden. Zu ihrem Nachfolger wurde der Berliner Johannes Ponader gewählt. Sie sei nach ihrem Jahr an der Spitze "erschöpft und ausgezehrt", sagte die 24-Jährige "Zeit Online". Sie habe sich nie als "Star der Piraten" gesehen, sondern als "von den Medien gehypte Person". Innerhalb der Piraten existiere kein Machtgefälle, in der Partei werde sie "ganz normal gegrüßt und geknuddelt".wes /eha/paj
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